Der Freelancer: ein unabhängiger Kämpfer seit dem Mittelalter

Freelancer. Eines dieser typischen englischen Wörter, die wir charmant in die deutsche Sprache hineingeschwindelt haben und seitdem ganz selbstverständlich benutzen.
Aber woher kommt das englische Wort eigentlich, was ist seine ursprüngliche Bedeutung? Denn weit gefehlt, dass der Freelancer eine Erfindung des modernen Lebens ist.

Im Gegenteil: Was heute diverse Fähigkeiten, Talente oder Wissen sind, die ein Freelancer auf dem Arbeitsmarkt feil bietet, waren früher, im Mittelalter, Körperkraft, Kampfgeist und Kampfmontur bzw. Waffen.
Freelancer, ein Wort, das von Sir Walter Scott in “Ivanhoe” 1820 eingeführt wurde, waren also mehr oder weniger „freiberufliche“ Ritter, die im Gegensatz zu denen, die exklusiv einem König dienten, für den kämpften, der ihnen das beste Angebot machte.
Und dieses Bild wiederum ist eigentlich eine sehr schöne Metapher für die Freelancer von THE BAKERY, die selbstbewusst und mit vollem Einsatz in die kreative Schlacht ziehen – mit dem Unterschied, dass diese Schlacht gänzlich ungefährlich ist und einzig und allein mit Herzblut verbunden.

Text: Christina Oswald
Illustration: Adam Nyström