„How to work better“ – oder: Was macht eigentlich eine inspirierende & gelungene Zusammenarbeit aus?

Das Künstlerduo Fischli/Weiß pinselte 1991 in zehn Punkten eine Anleitung „How to work better“ an die Fassade eine Bürogebäudes. Basis der künstlerischen Arbeit war eine Tafel, welche die beiden Künstler in einer thailändischen Fabrik entdeckten. Auch wenn „How to work better“ eine durchaus ironische Komponente in sich trägt, erfreuen sich die zehn Regeln von Fischli/Weiß mittlerweile hoher Beliebtheit als motivierendes Mantra für erfolgreicheres Arbeiten und finden sich auf diversen Desktops oder Agentur-Pinnwänden.
Weil uns interessiert hat, was eine glückliche und gelungene Zusammenarbeit für unsere Freelancer ausmacht, haben wir hier eine Auswahl von Antworten zusammengestellt, die exemplarisch für das stehen, was sie sich wünschen.
Wenn man so will, ist das unser ganz persönlicher und individueller Beitrag bzw. inspirierender Leitfaden von THE BAKERY zu einem „How to work better“.
Und unterm Strich sind die Dinge, die sich unsere Kreativen wünschen, dann doch gar nicht so verschieden…

Andreas: Synergieeffekte die sich u.a. durch schnelle Entscheidungen, Struktur und einen guten Workflow ergeben. Es gibt nichts besseres als klare Ansagen für eine gelungene Zusammenarbeit.

Julia: Der Austausch ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit und führt sie – mit einem gemeinsamen ästhetischen Empfinden – auf neue Wege, die alleine so nicht erreicht werden können.

Johanna: …dass jeder sich frei fühlt, zu sagen, was er denkt, und dass man so zu einem noch interessanteren Resultat kommt; wenn sich die Leute am Set gut verstehen, wenn die Arbeit Spass macht.

Christoph: Vertrauen, Unterstützung und gegenseitiges Helfen/Lernen. Freundschaft.

Laura: If you find a person that you admire, have the same sensibility, humor and feel comfortable working with.

Leopold: …wenn das Ergebnis passt und alle Parteien happy sind über das, was entstanden ist. Manchmal ist es auch spannend, wenn neue Dinge entstehen, an die man im ersten Moment gar nicht gedacht hat – das mag ich eigentlich am liebsten.

Matthias: Offenheit für Neues, Nachsicht und Respekt, Augenhöhe und gegenseitige Inspiration.

Sophie: When two entities with more or less different worlds collaborate. I found it very fascinating to confront the inspirations and values of both. Sharing, appears to always be a good starting point. It’s also very interesting to work in a smaller framework, it’s really challenging and stimulates your creativity. A collaboration is always successful if both parts are open and understand each other.

Christina: Wenn ich mich nicht verstellen muss, in dem, was ich tue oder wer ich bin. Wenn also die Zusammenarbeit gerade auf dem basiert, was meine persönliche (Bild)Sprache und meine Art, Dinge auszudrücken, ausmacht. Darüber hinaus, wenn klar und offen kommuniziert wird und Kritik konstruktiv geäußert wird. Eine Zusammenarbeit, die auf Respekt, Vertrauen und Neugierde basiert und im besten Fall sogar selbst inspiriert.

Adli: Listening and being open to new creative processes.